Höchster Perlen

Der Stadtteil im Westen Frankfurts - international bekannt durch die ehemalige Hoechst AG - weist eine historisch interessante Altstadt mit geschlossener Fachwerkbebauung auf. Idyllisch gelegen am Ufer des Mains, ist Höchst ein lohnenswertes Ausflugsziel, um durch die mittelalterlichen Straßen zu flanieren und die vielfältigen Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.
Attraktive Angebote für Familien, viel Raum zur Entspannung und ein reichhaltiges Kulturprogramm sind Perlen, die Höchst reizvoll für Jung und Alt machen.

Stadtrundgang

Ein Rundgang durch Höchst führt den Besucher durch einen lebendigen Stadtteil mit vielerlei Fundstücken einer reichen Geschichte. Ob Neues oder Altes Schloss mit dem malerischen Schlossplatz, die Justinuskirche als ältester Frankfurter Kirche oder der prächtige Bolongaropalast - sie alle sind Blickfang und zugleich Zeugen einer großen Vergangenheit und traditionsbewussten Gegenwart von Höchst.

Zum Stadtrundgang

Höchst inside

Der westlichste Stadtteil Frankfurts bietet eine Vielzahl an Kleinoden, die sich mitunter erst beim zweiten Blick ins "Innere" von Höchst erschließen. Wer Frankfurts einzige Fähre sehen und über den Main vielleicht zu den Schwanheimer Dünen übersetzen will, wer eine alte Stadtmauer entdecken oder in der Höchster Porzellanmanufaktur den Entstehungsprozess des "weißen Goldes" kennenlernen will, kommt an Höchst nicht vorbei.
Höchst inside

Höchst naturnah

Das neu gestaltete Mainufer, Naturschutzgebiet Wörthspitze, Schwanheimer Dünen, idyllische Parks, grüne Naturdenkmäler - entgegen seinem Image als Industriestandort grünt und blüht es in Höchst auf Schritt und Tritt.
Höchst naturnah

Höchster Geschichte

Schon in der Frühen Geschichte war Höchst besiedelt, später kamen die Kelten, die Römer, Graf Tilly, Napoleon und Blücher...

Höchst historisch

Altes Schloss Höchst

Das Höchster Schloss ist ein besonderer Blickfang am Mainufer. Die frühere Residenz der Mainzer Erzbischöfe wurde in mehreren Phasen zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert erbaut. Von der weitläufigen alten Anlage ist heute lediglich der Bergfried aus dem 14. Jahrhundert erhalten. Die Renaissancebauten in direkter Nachbarschaft sind entstanden, als die ehemalige Befestigung zur kurfürstlichen Residenz durch Erzbischof Wolfgang von Dalberg am Ende des 16. Jahrhunderts erweitert wurde. Nach dem 2. Weltkrieg residierte hier der amerikanische Soldatensender AFN.

Höchster Schlossplatz 16

Altes Schloss Höchst

Das Neue Höchster Schloss

Es wird auch Cavaliersbau genannt und entstand Ende des 16. Jh. als Adelshof. In der Besatzungszeit benutzten es die Franzosen als Offizierskasino und nach dem 2. Weltkrieg befanden sich hier die Studios des AFN.

Das Schloss dient heute als exklusiver Veranstaltungsort und ist auch nur für Veranstaltungsgäste zugänglich.

Burggraben 1

www.schlosshoechst.de

Schlossplatz

Der Schlossplatz ist das Herzstück der Höchster Altstadt. Vor dem Ensemble lädt der malerische Schlossplatz mit gemütlichen Gasthäusern und Blick auf den Zollturm zum Verweilen ein. Neben dem Alten Schloss mit dem eindrucksvollen Torbau, das den Platz nach Westen begrenzt, schließen im Osten und Norden Bürgerhäuser den Platz ab.

Quicklebendig geht es auf dem Schlossplatz während der warmen Jahreszeit zu. Dann eröffnen nämlich die Gasthäuser rund um den Platz ihre Sommergärten. Hier verweilten schon Goethe und Dürer.

Aber auch im Winter ist was los, nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt oder beim sogenannten Turmblasen.

Hingucker: Die über 150 Jahre alte und gut 13 Meter hohe Eiche vor dem Eingang zum Zollhaus, deren Stamm von einer Holzbank umringt ist.

Justinuskirche

Die Justinuskirche mitten in der Höchster Altstadt ist die älteste Kirche auf Frankfurter Stadtgebiet und einer der ältesten Kirchen ganz Deutschlands (Baubeginn 830). Im Kern ist das Bauwerk eine dreischiffige karolingische Basilika mit einem dreizelligen Sanktuarium.

Kulturhistorischer Schatz:
Die Figuren des Heiligen Antonius und Paulus von Theben am Hauptportal an der Nordseite, die Säulenkapitelle und der barocke Hochaltar. Die 1736 eingefügte barocke Orgel wurde 1988 vom renommierten Orgelbauer Kuhn restauriert. Seither finden in der Kirche herausragende Konzerte im Rahmen des jährlich stattfindenden Höchster Orgelsommer statt.

Justinusplatz 3

Weitere Informationen

Bolongaro-Palast

Dieses prächtige Gebäude auf der Bolongarostraße ließen die Schnupftabakfabrikanten Bolongaro zwischen 1772 und 1774 erbauen. Zum dreiflügeligen Barockbau gehört ein romantischer Park, der zum Fluss hin in zwei Terrassenstufen abfällt und im Sommer als stimmungsvolle Kulisse für Theateraufführungen dient. Seit 1908 ist der barocke Palast Sitz der Stadtverwaltung Höchst. Heute befindet sich hier die Verwaltungsstelle Höchst. Die Prunkräume im ersten Geschoss beherbergen die vollständigste Sammlung von Höchster Porzellan aus der Passauer Produktion. Im Kapellensaal mit mächtigen Fresken finden Konzerte und Lesungen statt.

Aktuell befindet sich der Bolongaro-Palast im Umbau.

Öffnungszeiten Mo - Fr 9.00 -16.00 Uhr

Bolongarostraße 109