Höchst Inside

Höchst ist mehr als nur ein Industriestandort im Frankfurter Westen. Mit seinen unterschiedlichen Facetten verbindet es die Vorzüge einer Metropole mit dem Ambiente einer Kleinstadt. Höchst zeigt sich malerisch in der gut erhaltenen, historischen Altstadt mit sehenswerten Prunkbauten und einer vielfältigen Fachwerkarchitektur. Höchst liegt am Fluss und bietet attraktive Grünzonen in Fülle, die mit Spielplätzen, Open-air- Gastronomie und Fahrradwegen aufwarten. Und in Höchst ist bei interessanten Kulturveranstaltungen von Jazz bis Theater immer was los.

Höchst interessant: Das Standesamt

Höchst traut sich

Das seit 1960 im GARTENPAVILLON DES BOLONGAROPALASTES untergebrachte STANDESAMT zählt zu den romantischsten Hochzeitsorten in Frankfurt. Kürzlich wurde das ehemalige Jagdschlösschen - 1770 bis 1780 am Hochufer des Main errichtet - aufwändig saniert. Im historischen Trausaal wurden sämtliche Wandflächen mit Stuck und Stuckmarmor gereinigt und restauriert, ebenso die figürliche Deckenmalerei des kleinen Rokokosaales. Die Parkettböden des Standesamtes wurden überarbeitet, Eingangshalle und Windfang renoviert. Sitzplätze gibt's für 15 Gäste sowie 15 Stehplätze.

Standesamt, Standesamtsbezirk Höchst

06921245570

Seilerbahn 2

Detailseite

Höchster Altstadt (Höchst pittoresk)

Die historische Altstadt von Höchst ist eine Attraktion. Sie ist rund 7,5 Hektar groß und beherbergt einige historische Gebäude, die Zeuge der langen und stolzen Geschichte von Höchst sind.

Zwei große Brände (1586 und 1778) und der Dreißigjährige Krieg haben einiges an Bausubstanz zerstört.

Die Altstadt verläuft im Quaree zwischen Main, Leverkuser, Melchior- und Königsteiner Straße.

Nachdem 1959 einige Gebäude der Höchster Altstadt durch eine Bausatzung der Stadt Frankfurt geschützt worden waren, wurde am 1972 die Höchster Altstadt per Frankfurter Ortsstatut als Gesamtensemble unter Denkmalschutz gestellt.

Die Bürgervereinigung Höchster Altstadt e.V. wurde 1971 von Höchster Bürgern gegründet. Ihr Ziel ist die Bewahrung der historischen Bausubstanz und des Ensembles Höchster Altstadt bei gleichzeitiger Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität.

www.alt-hoechst.de

Burggraben und Befestigungsanlage

Die Fachwerkhäuser am Burggraben stammen aus der Zeit nach dem großen Stadtbrand 1586. Vom Burggraben aus schaut der Betrachter auf die Nordfront des Schlosses. Die Straße Burggraben mit ihrem romantischen Pflaster und historischen Straßenlaternen hat ihren Namen vom unmittelbar hinter der mit Efeu bewachsenen Mauer verlaufenden ehemaligen Wassergraben, der das Schloss umgab und ihm Schutz gewährte. Von der Mauerkrone aus gemessen liegt der Boden des Grabens etwa 10 Meter tiefer. Er ist heute eine Grünanlage mit Spielplatz. Außerdem besitzt Höchst mit seiner Stadtmauer aus dem 14. und 15. Jahrhundert eine bau- und kunstgeschichtlich überregional bedeutende Befestigungsanlage.

Seit 2004 werden östlich des Ochsenturmes von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in fachlicher Abstimmung mit dem städtischen Denkmalamt abschnittsweise Sanierungsarbeiten durchgeführt. Während ein Großteil des mittelalterlichen Verfugungsmaterials erhalten ist, bleiben die durch eine baugeschichtliche Voruntersuchung dokumentierten interessanten Befunde (zu Bauabschnitten, Schießscharten, mittelalterlichen Gerüstlöchern, Steinmetzzeichen etc.) auch nach der partiellen Neuverfugung "lesbar".

Höchst ahoi! - Frankfurts letzte Fähre

Durch das mittelalterliche Höchster Maintor erreicht man das Flussufer, von wo die Besucher mit Frankfurts einziger Fähre  zum Schwanheimer Ufer fahren und das Naturschutzgebiet "Schwanheimer Düne" erkunden können. Die Fahrt über den Main mit der neuen Fähre Walter Kolb ist ein richtiges Vergnügen, und die Historie der Fährverbindung, die bis ins Jahr 1623 dokumentiert ist, nicht minder spannend. Der Fährmann Jost Ferg zahlte einst sieben Gulden an den Landgrafen von Hessen-Kassel für das Recht, in Höchst eine Fähre zu betreiben. Heute setzt man wie zu alten Zeiten von Höchst nach Schwanheim über oder kann die Mainfähre nach Feierabend (ab 19 Uhr) auch für private Feiern mieten und schippert dann mit der Gästeschar entweder zum Frankfurter Osthafen oder nach Flörsheim - Catering auf Wunsch inklusive.

Die Höchster Fähre hat grundsätzlich Mittwochs keinen Fährbetrieb, sondern Mittwochstouren, wo es auch schon mal nach Hattersheim oder Kriftel geht. Ansonsten pausiert sie vor allem bei schlechtem Wetter.

Mo, Di, Do, Fr + Sa: 9-18 Uhr

So und Feiertag: 10-19 Uhr

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069303486

Mainufer

Schwanheimer Dünen

Den Stadtwald kennt jeder. Den Palmengarten auch. Dass es in Frankfurt auch Dünen gibt, wissen die wenigsten. Im Südwesten Frankfurts, im Schwanheimer Unterfeld, liegt die Schwanheimer Düne.

Am Höchster Mainufer nimmt man die Fähre und setzt aufs Schwanheimer Ufer über. Hier hält man sich zuerst geradeaus (vorbei an den beeindruckenden Booten von Bootsbau Speeck), rechts davon sind die Höchster Bogenschützen am Werk. Am Clubhaus der Angler und ihrem schönen Gelände (ehemalige Kiesgrube) wieder rechts, dem Weg folgen und dann links. Nach ca. 100 Metern steht man am Beginn des Bohlenweges, der seit 1999 durch das Naturschutzgebiet führt. Besucher können auf diese Weise die Natur genießen, ohne die sensible Tier- und Pflanzenwelt zu beeinträchtigen. An besonderen Punkten sind Erläuterungstafeln angebracht.

Höchst romantisch

Das umgestaltete Höchster Mainufer hat eine weitere Attraktion. Lizza und Frank Wellert, bekannt als Wirte vom "Bären", betreiben einen schönen Sommergarten am Mainufer - die Schiffsmeldestelle! Sie ist vor allem im Sommer und bei gutem Wetter geöffnet. Liegestühle und Sonnenschirme laden zum Entspannen ein. Während die Großen ausspannen, können die Kleinen auf den benachbarten Spielplätzen toben. Im Ausschankwagen an der Schiffsmeldestelle gibt es Cocktails, Drinks und kleine Snacks wie Brezeln und Panini. Abends werden Fackeln angezündet, die sich im Fluss spiegeln - dann fühlt man sich wie am Meer. Höchst lebt am Fluss!

www.schiffsmeldestelle.eu

Höchster Porzellanmanufaktur

Die 1746 gegründete Höchster Porzellanmanufaktur ist die zweitälteste in Deutschland und gestaltet bis heute hochwertiges Porzellan in traditioneller, kunsthandwerklicher Fertigung. Seit einigen Jahren befasst sich die Manufaktur auch mit modernem Design. Innovative Ideen tragen mehr und mehr dem Zeitgeist Rechnung. Jedes Stück ist ein handgefertigtes Meisterwerk und trägt als Markenzeichen das Rad des Stadtwappens und den Namen Höchst - Garant für Echtheit und Zeichen einer einzigartigen Tradition. Im Porzellanhof am Höchster Stadtpark kann man von der Herstellung der Porzellanmasse über das Modellieren bis zur Handmalerei den gesamten kunsthandwerklichen Fertigungsprozess live erleben und den Künstlern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen.

Öffentliche Führungen: Dienstags um 10.00 und 15.00 Uhr

Direktverkauf: Mo - Fr 9.30-18.00, Sa 9.30-14.00 Uhr

info(at)hoechster-porzellan.de

0693009020

Palleskestraße 32

www.hoechster-porzellan.de

Höchster Tor zum Fluss

Das Maintor bildet den Zugang zur Stadt vom Fluss her. Im mittelalterlichen Mauerwerk zu sehen: die Hochwassermarken aus mehreren Jahrhunderten.

Daneben in westlicher Richtung die Isenburger Bastion, eine Zwingermauer aus dem 15. Jahrhundert, im Gegensatz zur östlich anschließenden Stadtmauer aus Sandstein gebaut, mit einem gut erhaltenen Fries und dem Wappen des Mainzer Erzbischofs Diether von Ysenburg.

Auf dem Bild sieht man den Höchster Zollturm, der von den Zollbehörden als Wohn- und Amtsgebäude später als Elementarschule genutzt wurde. Heut nutzt der Höchster Altertumsverein das Gebäude.

Michael- / McNair-Kasernen

Die im Norden des Frankfurter Stadtteil Höchst gelegene Kaserne ist aufgrund ihrer Bedeutung für die Höchster Stadtbaugeschichte als Kulturdenkmal in die Denkmaltopographie der Stadt Frankfurt aufgenommen worden. Seit der Erbauung in den 20er Jahren wurde die Kaserne bis 1992 militärisch genutzt. Erst mit dem Abzug der US-Armee wurde eine umfassende Nutzungsänderung möglich.

Die KEG (Konversationsgesellschaft Frankfurt) entwickelte gemeinsam mit der Stadt und den Investoren die in einem städtebaulichen Wettbewerb von 1993 erarbeiteten Vorschläge für die Entwicklung der Fläche weiter. Die Umnutzung durch einen Mix aus gewerblichen Nutzungen, sozialen Einrichtungen und Wohnungsbau wurde beschlossen. Mehrere Investoren errichteten mehr als 600 öffentlich geförderte Wohnungen und 250 Einfamilienhäuser.

Auf diese Weise wurde nicht nur ein Baudenkmal erhalten, Wohnungen, Läden, Büros und soziale Einrichtungen geschaffen, sondern es ist auch die behutsame Wiedereingliederung der Kaserne in das Höchster Stadtgefüge gelungen.

Wegebeziehungen von Ost nach West und von Nord nach Süd laden ein, das Areal zu erkunden.

www.keg-frankfurt.de

Stolpersteine

Wie in ganz Frankfurt und in weiteren Städten sind auch in Frankfurt-Höchst von der „Initiative Stolpersteine” Mahnmale verlegt worden. Die Stolpersteine sind 10 cm x 10 cm x 10 cm große Betonquader, auf deren Oberseite eine Messingplatte mit dem Namen von Menschen verankert ist, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden.

Downloads

www.stolpersteine-frankfurt.de