Start > Höchster Perlen > Höchst historisch

Höchst historisch

Frühe Geschichte

Das Gebiet, in dem heute Höchst liegt, hatte zwei Vorteile für frühe Bewohner. Zum einen lag es an den von Schiffen befahrbaren Flüssen Main und Nied. Zum anderen war es höher gelegen.

Einige wichtige Wege führten durch Höchst oder lagen in unmittelbarer Nähe.

Es wurde Indizien für früheste Besiedlung gefunden, die auf die spätsteinzeitliche Glockenbecherkultur, auf die Bronze-  sowie auf die Eisenzeit (Kelten) hinweisen.

Zu Beginn der christl. Zeitrechnung wurde ein römisches Kastell gegründet, nach Nied hin ein Flusshafen und eine Militärziegelei.

Mit Einfall der Alemannen um 260 n. Chr. verschwanden die Römer aus diesem Gebiet.

Erste Nennung und Sage

Am 5. August 790 schenkte der fränkische Gutsherr Thiotmann ein Anwesen in "hostat" an das Kloster Lorsch (Kreis Bergstraße). Dies war die erste urkundliche Erwähnung von Höchst. Hostat bedeutet so viel wie Hohe Stelle.

In der Renaissance erzählte der Lyriker Georg Calaminus die sogenannte Hostato-Sage, nach der in der Schlacht von Roncesvalles nur der Knappe Hostato überlebte. Für seine Tapferkeit wurde er von Karl dem Großen zum Ritter geschlagen und zum Vogt von Hostato ernannt.

lateinischen Urkunde

Unter Mainzer Herrschaft

Im 9. Jahrhundert fiel Höchst dem Erzbistum Mainz zu. Diese Herrschaft dauerte bis 1803. So stellt das Höchster Wappen einen Bezug zum Mainzer Rad her.

Der Erzbischof Otgar von Mainz ließ 830 die Justinuskirche erbauen.

Damit ist die Justinuskirche das älteste noch erhaltene Gebäude in Frankfurt und eine der ältesten Kirchen in Deutschland.

Im 12. Jahrhundert setzte Mainz einen Burggrafen in Höchst ein.

Mainz erhob einen sogenannten Mainzoll, was viele Jahrhunderte zu Spannungen vor allem mit Frankfurt führte.

Mitte des 13. Jahrhunderts wurde der Schlossplatz errichtet.

Höchster Wappen

Erhebung zur Stadt im Spätmittelalter

Am 11. Februar 1355 verlieh Kaiser Karl IV. dem Dorf Hoisten (Höchst) die Stadtrechte.

Am 12. Januar 1356 verlieh der Kaiser Höchst das Befestigung- sowie Marktrecht. Durch den Bau einer Stadtbefestigung konnte Mainz auf dem wichtigen Handelsweg Mainz - Frankfurt sogar Landzoll erheben, was den Frankfurter nicht gefallen konnte.

So wurde Höchst 1396 durch die Kronberger Ritter im Auftrag des Frankfurter Rates zerstört.

1463 wurde Diether von Isenburg als Erzbischof abgesetzt und ihm im sogenannten "Frieden von Zeilsheim" Höchst zugesprochen.

Stadtrechtsurkunde für Höchst

1. Stadtbrand in der Frühen Neuzeit

Im 16. Jahrhundert entstanden zahlreiche Adelshöfe wie das Kronberger Haus, das Dalberger Haus oder das Greiffenclausche Haus.

Im Dezember 1586 wütete in Höchst der 1. "Höchster Stadtbrand" bei dem die Hälfte der Stadt zerstört wurde.

Dreißigjähriger Krieg

Durch den Dreißigjährigen Krieg wurde Höchst stark in Mitleidenschaft gezogen. Am 16. Juni 1622 nahm die Protestantische Union unter Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel die Stadt ein.

Am 20. Juni 1622 kam es Richtung Sossenheim zur berühmten Schlacht bei Höchst, bei der die Katholische Liga unter Graf Tilly den Sieg davon trug.

Zwischen 1631 und 1634 besetzten die Schweden Höchst, zeitweise unter Führung von Gustav ll. Adolf.

Im Januar 1635 ließ Bernhard von Weimar Höchst einnehmen und die Hälfte der Stadt und das damalige gotische Schloss niederbrennen.

Die Schlacht bei Höchst

Blütezeit im 18. Jahrhundert

1746 wurde die zweitälteste deutsche Porzellanmanufaktur gegründet. Der bekannte Hofbaumeister Johann Peter Melchior war von 1768 bis 1770 Modellmeister in Höchst. 1796 wurde die Porzellanmanufaktur geschlossen.

Die angesehene Kaufmannsfamilie Bolongaro hatte sich 1735 in Frankfurt niedergelassen und dort die größte Tabakhandlung und Schnupftabakmanufaktur Europas aufgebaut.

Als sie als Katholiken im lutherischen Frankfurt keine angemessenen Stadtrechte bekamen, zogen sie ins römisch-katholische Höchst, wo sie den barocken Bolongaropalast errichten ließen.

Laut Wikipedia ist der Bolongaropalast der größte Privatbau des Barocks.

1768 gründete Kurfürst Emmerich Joseph die Höchster Neustadt.

Am 24. September 1778 brannten Teile von Höchst durch den sogenannten 2. Stadtbrand ab.

Bolongaropalast

Napoleon und Blücher

Ab 1792 wurde Höchst in den Koalitionskriegen mehrfach durch Frankreich besetzt.

In der 2. Schlacht bei Höchst wurden am 10. Oktober 1795 die Franzosen von den Österreichern unter Karl von Clerfayt geschlagen.

1802 nahmen Nassauische Truppen Höchst ein. Durch die Säkularisierung verlor Mainz an Macht und auch die Herrschaft über Höchst. Höchst wurde Nassauisch.

Nach der Niederlage bei der Völkerschlacht bei Leipzig befand sich Napoleon Bonaparte auf dem Rückzug. Vom 1. auf den 2. November 1813 übernachtete er im Bolongaropalast.

Sein Kontrahent, Marschall Blücher, folgte ihm und nutzte in Folge bis zum 27. Dezember 1813 den Bolongaropalast als Hauptquartier.

Eisenbahn...

Als eine der ersten Eisenbahnen Deutschlands wurde am 26. September 1839 die erste Etappe der Taunusbahn von Frankfurt nach Höchst eröffnet. Der erste Höchster Bahnhof lag am Bahnübergang der heutigen Königsteiner Straße.

1877 wurde die Eisenbahnlinie Frankfurt-Höchst-Limburg eröffnet.

Der Bahnhof wurde 1880 an den heutigen Standort verlegt.

Die Königsteiner Bahn nach Königstein im Taunus wurde 1902 eröffnet.

1914 entstand der dritte Bahnhof, der mit seinen zwölf Gleisen und dem repräsentativen Empfangsgebäude im Jugendstil Symbol für das rasante Wachstum, das die Stadt durch den Aufstieg als Chemiestandort erlebte.

Bahnhof Höchst 1839

...und Industrialisierung

Die Chemische Fabrik Meister, Lucius & Co. nahm 1863 mit fünf Arbeitern, einem Chemiker und einem Kontoristen den Betrieb auf. Erstes Produkt war der rote Farbstoff Fuchsin. Daher stammte der Begriff „Rotfabrik".

Das Unternehmen wuchs schnell und benannte sich um in Farbwerke Höchst vorm. Meister Lucius & Brüning AG. Unter dem Namen Hoechst AG wurde es später weltbekannt.

Adolf von Brüning war Mitgründer der Farbwerke, später Zeitungsverleger und Reichstagabgeordneter. Als Berater Bismarcks half er bei der Ausarbeitung der Krankenversicherungsgesetze von 1883.

Meister, Lucius & Co.

Die Entwicklung zu Groß-Höchst

Das Herzogtum Nassau stand im Preußisch-Österreichischen Krieg auf Seiten des Deutschen Bundes und gehörte somit zu den Kriegsverlierern. 1866 wurde Höchst durch Preußen annektiert.

Zum 31. Dezember 1866 hob die preußische Verwaltung endgültig den Mainzoll auf.

1886 wurde Höchst Kreisstadt des neu gegründeten Landkreises Höchst, welches die heutigen westlichen Stadtteile von Frankfurt und den heutigen Main-Taunus-Kreis umfasste.

1886 wurde der Main aufgeschüttet und kanalisiert, 12 Jahre später das Höchster Wasserwerk in Betrieb genommen.

Am 1. April 1917 wurden die Gemeinden Unterliederbach, Sindlingen und Zeilsheim nach Höchst am Main eingemeindet. Die neue Stadt nannte sich nun Groß-Höchst, sie hatte mit einem Schlag 32.000 Einwohner.

Im traditionell katholischen Höchst wurde 1882 die evangelische Stadtkirche von Adolf von Brüning errichtet.

Die jüdische Gemeinde weihte 1905 ihre neue Synagoge am heutigen Marktplatz ein.

Evangelische Stadtkirche

1. Weltkrieg

Im 1. Weltkrieg musste fast die Hälfte der Beschäftigten der Farbwerke Kriegsdienst leisten. Ein Großteil der Anlagen wurde stillgelegt.

Die größeren deutschen Chemieunternehmen bildeten 1916 eine Interessengemeinschaft, die IG Farben. Die Firmen blieben bis 1925 rechtlich selbstständig, sprachen aber ihre unternehmerischen Entscheidungen untereinander ab.

Französische Besatzung

Da Höchst innerhalb des Mainzer Besatzungsgebiets lag, wurde es 1918 von Frankreich besetzt. Für die französischen, algerischen und marokkanischen Truppen wurde eine Kaserne gebaut, die ehemalige McNair-Kaserne.

An der Nidda wurde erneut eine Zollbrücke eingerichtet, weiterhin wurden Straßennamensschilder in französischer Sprache aufgehängt.

In den folgenden Jahren wurden mehrere Oberbürgermeister wegen Widerstands gegen die Besatzungsmacht ausgewiesen, darunter Ernst Janke und Bruno Asch.

Expressionismus / I.G. Farben

Der Berliner Designer und Architekt Peter Behrens plante und baute im Werk Höchst von 1920 bis 1924 das Technische Verwaltungsgebäude, einen der bedeutendsten expressionistischen Industriebauten.

Zwischen dem Bahnhof und der Königsteiner Straße wurde südlich des Bahndamms eine der wenigen expressionistischen Parkanlagen Deutschlands angelegt, die heutige Bruno-Asch-Anlage.

 

Nach mehrjähriger Forschung begann 1921 die Düngemittel- und Pflanzenschutzmittelproduktion im Werk.

Im Dezember 1925 fusionierten die Unternehmen der Interessengemeinschaft zur I.G. Farbenindustrie Aktiengesellschaft. Sitz des Unternehmens ist das IG-Farben-Hochhaus in Frankfurt. Aus der Fabrik wurde ein Werk der I.G. Farben mit dem Werksleiter Professor Paul Duden an der Spitze.

Peter-Behrens-Bau

Eingemeindung nach Frankfurt am Main

Höchst hatte finanzielle Probleme: In Deutschland herrschte eine Wirtschaftskrise, durch den Wegzug des Hauptsitzes der I.G. Farben brachen Steuereinnahmen weg und die französische Besatzung verursachte Kosten.

So entschied sich der Höchster Magistrat für die Eingemeindung nach Frankfurt, die am 1.4.1928 vollzogen wurde.

Obwohl auch die vorher nach Höchst eingemeindeten Gebiete ebenso nach Frankfurt eingemeindet wurden, blieb Höchst bis 1980 Kreisstadt des nun gebildeten neuen Kreises Main-Taunus-Kreis.

Im Eingemeindungsvertrag konnten die Höchster Verantwortlichen zahlreiche Stadtentwicklungsmaßnahmen aushandeln: Anschluss an die Frankfurter Straßenbahn, Bau einer Markthalle, eines Hallenbads und einer Mainbrücke.

Ernst-May-Siedlung

Nach Plänen von Ernst May entstand 1929 zwischen Kurmainzer-, Zuckschwerdt-, Auer- und Palleskestraße eine neue Siedlung.

Im selben Jahr eröffnete das Neubau des Kaufhauses Schiff in der Königsteiner Straße.

Die Franzosen gaben ihre Besatzung 1930 auf.

Nationalsozialismus

Die jüdischen Besitzer des Kaufhauses Schiff wurden zum Verkauf gezwungen.

Arisiert wurde ebenso die gegenüber dem Bahnhof gelegene Schuhfabrik R. & W. Nathan OHG.

Der Betriebsalltag in den Werken wurde nach 1933 zunehmend von den Nationalsozialisten mitbestimmt. Die wirtschaftliche Vorbereitung des zweiten Weltkrieges und die anschließende Kriegswirtschaft prägten auch die I.G. und ihre Werke.

Bei den Novemberpogromen 1938 wurde die jüdische Synagoge von SA-Leuten niedergebrannt, die Feuerwehr schützte lediglich umstehende Häuser vor dem Feuer. Anstelle der Synagoge wurde ein Luftschutzbunker errichtet.

2. Weltkrieg

Am 7. und 8. Juni 1940 erlebte Höchst den ersten Luftangriff, der vier Häuser zerstörte, wobei 13 Tote, 2 Schwerverletzte und 20 Leichtverletzte gezählt wurden.

Es folgten einige weitere Luftangriffe. Höchst und das Chemiewerk kamen im Gegensatz etwa zur Innenstadt Frankfurts glimpflich davon.

Am 29. März 1945 marschierten amerikanische Truppen in Höchst ein. Der AFN-Sender (American Forces Network) richtete sich im Höchster Schloss ein und blieb bis 1966 hier.

Nach 1945

Die Höchster Porzellanmanufaktur wurde 1947 v. a. auf Betreiben des Höchster Journalisten Rudolf Schäfer wieder gegründet.

1951 wurde die Farbwerke Hoechst AG neu gegründet.

Da viele Baumaßnahmen aus dem Eingemeindungsvertrag auf sich warten ließen, gründete sich 1953 ein Höchster Ausschuss, der bei Nichterfüllung die Ausgemeindung anstrebte.

Schließlich wurden 1955 eine Markthalle und ein Hallenbad eröffnet, die Straßenbahn wenigstens bis zur Grenze Höchst geführt.

Zur 600-Jahrfeier der Stadterhebung errichteten die Farbwerke Hoechst 1956 das Silobad.

Das Höchster Schlossfest wurde zum ersten Mal 1957 organisiert.

1958 eröffnete das Städtische Krankenhaus eine Kinderklinik.

1959 wurden einige Gebäude in Höchst unter Denkmalschutz gestellt.

Höchster Porzellanmanufaktur

Die 1960er Jahre

Anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens erbaute die Hoechst AG 1963 die Jahrhunderthalle.

1965 wurde der Zentralbau des Städtischen Krankenhauses eröffnet, ein Jahr später die Orthopädische Klinik fertiggestellt.

Ebenso 1966 wurde die Jugendarrestanstalt gegründet.

Die Fertigstellung des Südhafens der Hoechst AG erfolgte 1967.

1969 eröffnete die Augenklinik.

Die 1970er Jahre

Die Höchster Altstadt wurde 1972 als Ensemble unter Denkmalschutz gestellt.

1975 wurde das Bildungs- und Kulturzentrums (BIKUZ) fertig gestellt.

Das Jugendzentrum wurde 1979 in der Palleskestraße eröffnet.

Am 4. Juli 1979 beschloss der Hessische Landtag den Umzug der Verwaltung des Main-Taunus-Kreises von Höchst nach Hofheim am Taunus, Höchst verlor dadurch seinen Status als Kreisstadt. Ein Jahr später wurde das KFZ-Kennzeichen "FH" eingestellt. Höchst blieb jedoch noch bis 1987 Sitz der Kreisverwaltung.

Die 1980er Jahre

1980 wurde der Höchster Hafen geschlossen.

Der Neubau für Psychiatrie und Neurologie wurde 1986 freigegeben.

1987 das "Neue Theater" gegründet.

Ein Jahr später wurde die Ballsporthalle eröffnet.

Die 1990er Jahre

Die Fußgängerzone in der Königsteiner Straße eröffnete 1990.

Zwei Jahre später zogen die Amerikaner aus der McNair-Kaserne.

1994 wurde die Leuna-Brücke über den Main fertig gebaut.

Am 25.12.1995 zerstörte ein Brand das Höchster Hallenbad, es wurde 1998 wieder aufgebaut

Die Lindner-Gruppe hatte 1995 die jahrelang brachliegenden Baustelle des Scandic-Crown Hotels übernommen und 1996 ein Hotel fertiggestellt.

1997 schloß sich Höchst mit seiner historischen Altstadt der 3. Regionalstrecke der "Deutschen Fachwerkstraße" als deren südlichster Endpunkt an.

„Aufbruch ´94"

Mit dem Programm „Aufbruch ´94" begann 1994 der Umbau der Hoechst AG und die Einführung einer neuen Organisationsstruktur.

In der folgenden Zeit wurde die Hoechst AG in zahlreiche Untereinheiten aufgeteilt, diese verkauft oder Kooperation mit anderen Unternehmen gebildet. So entstand Clariant, Hoechst Marion Roussell, Agrevo, Hoechst Roussell Vet, Celanese AG sowie Infraserv Höchst.
Das Werksgelände wurde von der Betreibergesellschaft Infraserv Höchst für neue Gesellschaften geöffnet und zum Industriepark Höchst weiterentwickelt.

Die Hoechst AG fusionierte 1999 mit der französischen Rhône-Poulenc zum weltgrößten Pharmakonzern "Aventis" mit Sitz in Straßburg, später wurde hieraus Sanofi-Aventis mit der Zentrale in Paris.

Das neue Jahrtausend

Auf dem Gelände der ehemaligen McNair-Kaserne wurde 2001 das Lindenviertel eröffnet.

Der Industriepark Höchst entwickelt sich zu einem leistungsstarken Industriestandort und Arbeitgeber für etwa 22.000 Beschäftigte.

2006 wurde das neu gestaltete Höchster Mainufer eingeweiht.

Höchst wurde 2013 in die Regionalstrecke: „Vom Westerwald über Lahntal und Taunus zum Main“ (gelbe Route) aufgenommen.

Die Justinuskirche wird 2014 wieder, wie in früheren Jahrhunderten, Station des Jakobswegs.

Quellen

Text von Thomas Meder

 

Wikipedia:

de.wikipedia.org

 

Bilder Wikimedia Commons

commons.wikimedia.org

 

Text und Bilder Ihr Nachbar:

www.ihr-nachbar.de

 

Freiwillige Feuerwehr Höchst a.M.:

www.feuerwehrhoechst.de

 

Weitere Bilder: Maik Reuß, Erdal Gök