Pro Höchst - Höchst sozial

Die Aufgabe der Jugendmigrationsdienst ist es, so das Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Strukturen und Angebote zu schaffen, die die Lebensbedingungen junger Migranten und neu zugewanderter Menschen verbessern und Ihre Integrationsbemühungen unterstützen.

Den Statistiken der Stadt Frankfurt zufolge hatten Ende 2009 53 % der in Höchst lebenden Menschen einen Migrationshintergrund oder einen sogenannten Migrationshinweis. Und wer Höchst kennt, weiß dass dies ein Ort ist, der sich gewandelt hat. Es ist zu einer Stätte geworden, an dem sich Menschenströme vereinen. Das Selbstverständnis der Stadt Frankfurt, sich als globale Drehscheibe und als internationaler Wirtschaftsstandort zu verstehen ist durch diese Ströme erst möglich geworden.

Es ist diese bunte Vielfalt an Nationalitäten, Ethnien und religiösen Bekenntnissen, die das Bild von Höchst prägen und in unserer Arbeit erleben wir, das dieses Bild mit Lebensgeschichten hinterlegt ist, die uns vor Augen führen, mit welchen Anforderungen Menschen konfrontiert werden, um ihre Existenz zu sichern oder gar zu erhalten. Wir erleben damit auch Menschen, die mit einer unglaublichen Energie, Zuversicht und Hoffnung ausgestattet sind und die Bereitschaft und den Willen in sich tragen ein besseres, ein menschenwürdigeres Leben zu führen.

Wir (er) leben Höchst sozial, weil diese Vielfalt möglich ist.

Wir (er) leben Höchst sozial, weil diese Vielfalt friedlich ist.

Wir wünschen uns, dass diese sozialen Aspekte Pro Höchst gedacht werden, damit dieses Gemeinwesen auch von den Stimmen getragen wird, die das Bild prägen.

Als Institution begleiten wir diejenigen jungen Menschen, die unsere Angebote und Hilfen brauchen und erkennen gleichzeitig, dass dies nicht das menschliche Miteinander ersetzt. Wir wünschen uns daher auch ein bürgerschaftliches Engagement, dass unsere Arbeit ergänzt. Interessierte Bürger, Institutionen und Organisationen sind daher herzlich eingeladen, unsere Arbeit zu unterstützen.

Zielsetzung der AWO Jugendmigrationsdienste

  • Förderung von Chancengerechtigkeit
  • Verbesserung der Integrationschancen
  • Förderung der Partizipation junger Migrantinnen und Migranten in allen Bereichen des sozialen, kulturellen und politischen Lebens.

Aufgaben und Leistungen

  • Jugendintegrationskurse
  • PC-Kurse
  • Bewerbungstraining
  • Kommunikationstraining
  • Sozialraumorientierung
  • Schullaufbahn- und Bildungsberatung
  • Integration in den Ausbildung- und Arbeitsmarkt
  • Beratung bei rechtlichen Fragen und Unterstützung in der Zusammenarbeit mit Behörden wie Jobcenter, Ausländerbehörde, Wohnungsamt etc.
  • Unterstützung bei gesundheitlichen, persönlichen und familiären Problemen

 

Kontakt: Jugendmigrationsdienste der AWO Perspektiven gGmbH

Leverkuserstr. 20

65929 Frankfurt–Höchst

Tel: 069-30039819 Frau Regina Hobert, Frau Nergis Özdemir

069-30039886 Frau Saime Kehrer

Fax 069-30058645

 

Kasinostr. 6

65929 Frankfurt–Höchst

Tel: 069-370047818 Frau Susanne Polak

Fax: 069-37004788

E-Mail (alle Standorte): jmd-ffm(at)awo-hessensued.de

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