Ich und mein Höchst
Warum sind Sie pro Höchst?
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Warum? Einen Künstlermarkt,der mit Montmartre oder London zu vergleichen ist, gibt es bisher nicht in Deutschland. Kunst ist für alle da, auch für diejenigen, die nicht in Galerien gehen oder nicht ausstellen können.
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Die ganze Kunstszene Frankfurts wird sich unter Garantie darum reissen, ihre Arbeiten an vorübergehende Passanten am Mainufer zu verkaufen. ;-)
Was auf Märkten etc verkauft wird , ist doch wohl eher unter "Kunsthandwerk" als unter "Kunst" einzuordnen.
Ich bin pro Höchst, weil dies die Perle in der großen Auster Frankfurt ist. Die Perle scheint etwas unscheinbar, denn einige haben sie noch nicht entdeckt. Das soll mich aber nicht weiter stören, denn
- Ich liebe es, am Mainufer zu joggen,
- Ich liebe es, mit meiner Frau über den Markt zu schlendern,
- Ich lieben die Kneipen und Restaurants,
- Ich liebe meine Arbeit im Industriepark,
- Ich liebe die Vielfalt,
- Ich liebe den Charme der Altstadt und das Ambiente des Schloßplatzes.
Ich freue mich über jeden, der die Perle Höchst findet, aber suchen sollte sie jeder für sich. Dann kann sie am schönsten strahlen.
Ich wohne erst ein paar Jahre in diesem Städtchen und bin letzten Sommer mal mit der Camera meines Mannes in der Altstadt unterwegs gewesen.
Sicher haben die Historiker viel zu erzählen, aber das Erleben ist für jeden Einzelnen doch immer anders.
Das sechsspeichige Rad sagt auch unbelesenen Besuchern viel.
Im Bolongaropalast darf man die Ausstellungsräume ansehen, aber ich habe selbstverständlich nicht fotografiert. Höchster Porzellan zu verschenken, ist aber auch ein Privileg.
Deshalb wohne ich gerne in Höchst.
Wenn Höchst es schaffen würde als Wohnort für Studenten attraktiv zu werden, dann wäre ein grosser Schritt in Richtung lebendigerer Stadtteil gemacht.
Man beachte: Die Mieten in den westlichen Stadtteilen sind um einiges günstiger als in den Innenstadtbezirken, trotzdem leben ein Grossteil der Studenten in teureren Stadtteilen wie Bornheim, Bockenheim, Sachsenhausen etc.
Wie ist das umsetzbar?
Ganz einfach und wie es schon jemand hier erwähnt hat: Erstens in dem man Höchst gut an die Fachhochschule anbindet, dies würde per Bus über Autobahn zum Standort Miquelallee schnell und perfekt funktionieren.
Zweitens: Wohnraum für Studenten ist immer knapp, wenn man da mit der Fachhochschule zusammenarbeitet, könnte man eine Plattform schaffen in der Studenten Wohnungen in Höchst vermittelt bekommen.
Studenten bringen Leben und Kultur in ein Stadtteil, vorallem die ansässige Gastronomie und der Handel würde davon enorm profitieren. Warum nicht also auch daran denken?
Ich lebe gerne im Frankfurter Westen. 1961 geboren bin ich in Nied und dort aufgewachsen. Abgesehen von einer kurzen Unterbrechung in den 80er Jahren habe ich immer hier gelebt.
Für uns war in den 60er und 70er Jahren Höchst - und nicht Frankfurt - immer das Zentrum, wo eingekauft wurde, wo die Behörden waren. Wir haben Spaziergänge in den Höchster Stadtpark gemacht und badeten im Sommer im Höchster Strandbad an der Nidda. In Höchst besuchte ich die Leibnizschule und im Bahnhof-Höchst habe ich meine erste berufliche Station bei der Deutschen Bundesbahn absolviert.
Seit dem Ende der 70er Jahre habe ich mit Bedauern den Verlust der Bedeutung von Höchst erlebt. Es wurde zu wenig investiert, von privater Seite, aber auch die Stadt hatte ihr Augenmerk zu wenig auf Höchst gerichtet. Dann hat auch der Strukturwandel im heutigen Industriepark eine wichtige Rolle gespielt.
Jetzt ist seit einigen jahren ein Umdenken erfolgt und Höchst gewinnt wieder an Ausstrahlung. Das ist für Höchst gut und auch für die Bewohner des gesamten Frankfurter Westens.
Ich wohne inzwischen in Unterliederbach, bin Lehrer an einer Berufsschule in Frankfurt und arbeite als Fraktionsvorsitzender der SPD im Ortsbeirat 6 mit, dass die Höchster Aufwärtsentwicklung weiter geht.
Hubert Schmitt
Herzlichen Dank für die Möglichkeit hier meine Meinung zu äußern,
Höchst war und bleibt eine Perle in der Umgebung von Frankfurt am Main Metropole,
ich bin sehr, sehr Stolz was aus Frankfurt am Main geworden ist, wenn man einige Jahre weg war sieht man den Unterschied,
die echte Höchster müssen alles tun das Höchst da mit hält, Klasse das es Junge Höchster wie der Wirt von der Gasttete Stadt Limburg, Herr Svetkovic Srdjan mit seine Mannschaft den Mut und durchhalte Vermögen haben,
diese Tolle Deutsche Speise Gastete anfangs des Jahres eröffnet zu haben. Viel Glück! Ich bin sicher das in Paar Jahren wir wieder auf Höchst Stolz seien können.
Liebe Höchster,
in wenigen Tagen ziehe ich mit meiner jungen Familie ins neue Mitscherlich-Haus und bin schon sehr gespannt, wie sich Höchst so "anfühlt". Es ist ja schon erstaunlich, wie viele Vorurteile "da draussen" über Höchst kursieren. Bislang lebten wir in den Frankfurter Kernstadtteilen und Höchst befand sich nie auf unserem "Radar". Doch das ändert sich jetzt und ich freue mich schon auf unsere bevorstehenden Erkundungstouren durch die Höchster Alt- & Innenstadt. Ich mache mir eben lieber mein eigenes Bild. Denn wie heisst es so schön:
"Wir alle verachten Vorurteile, aber wir sind alle voreingenommen." (Herbert Spencer)
Viele Grüße
Tom Noeding
Liebe Leute,
bei manchen Problemen dieses eigentlich wunderbaren Stadtteils fragt man sich schon, ob sie mit etwas mehr Ideenreichtum nicht abzumildern wären.
Man fragt sich zum Beispiel, warum man sich in all den Jahren nicht mehr um eine bessere Anbindung der Einkaufsstraßen an den Straßenverkehr aus dem Osten bemüht hat. Wer auf die Straßenschlucht ab der Zuckschwerdtstr. trifft, ahnt, dass hier nie besonders einfallsreich geplant wurde. Gleich einmal ein Vorschlag: Hochgleise für die S-Bahn mit der Straße darunter oder die Hauptverkehrsader auf die andere Seite der Gleise legen. Und irgendetwas Sinnvolles müsste man dann aus dem Parkhaus Gleisdreieck (gibt's das noch?) doch machen können, von mir aus mit Brücke und Rollbändern über die Gleise und Rolltreppen bis in die Fußgängerzone. Im Maintaunuszentrum wären das Investitionen, über die nicht lange geredet würde.
Und wenn man den Autoverkehr einfach nur erwürgen will - auch recht: Höchst ist für den ja deutlich schlechter geeignet als das MTZ. Aber man muss sich wenigstens einmal selbst aufs Fahrrad setzen und die verschiedenen Wege suchen, die einem vom Gallus und von Griesheim kommend dann zugemutet werden. Man kann in Frankfurt gut Radfahren, ausgerechnet nach Höchst jedoch nicht. Mag sein, dass man im Dorf auch mal plötzlich absteigt und über die Fußgängerampel, gegen die Einbahnstraßen oder über das Brückchen schiebt: nicht so in der Stadt!
Seit einigen Monaten gibt es übrigens die gute, alte "Stadt Limburg" wieder, als Gastwirtschaft mit kleiner, bodenständiger Speisekarte. Kann man durchaus hingehen, wenn man den Schlips zu Hause lassen und mal ein anständiges Schnitzel essen möchte. Das Lokal ist größtenteils so erhalten geblieben, wie es früher mal ausgesehen hat, inklusive der historischen Holzschnitzereien am Durchgang zum Kolleg. Das Schöne: Hier kommen genauso junge wie ältere Leute hin. Ebbelwoi connects people...




