Ich und mein Höchst
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Korrekturwunsch:
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Ich finde die Montmartre-am-Main Veranstaltungen am Batterie sehr gut.
www.montmartre-am-main.net
HALLO...
kurz zu meiner Person: hier aufgewachsen, Hostato;Kita 7;Robert-Koch; Sg 01 Hoechst,Hoechst AG...und eigene Wohnwände aufgebaut...
HÖCHST:
Würden (einige Höchster) gerne mitanpacken um ein schöneres Höchst (wieder)zu haben, weg von den vielen Dönerbuden, 1€ Läden,den nächtlichen Krawallmacher
und vielen anderen was den Trend in die Tiefe stopppt! Denn davon hat jeder genug, schon alleine was "Kinder" betrifft (soll man sie hier aufziehen)??
Aber wir kennen leider keine Anlaufadresse o Initiative etc wo man sich engagieren kann.
Kann uns jemand dabei behilflich sein ????
DANKE
in ffm Höchst gibt es ca. 20 Billigläden das ist das peinlichste überhaupt an höchst so ein bild kenn menschen aus andern städten garnicht nur türkische bäckerein dönerbuden und billigläden ohne ende einer nach dem andern das ist UNZUMUTBAR !
ich ziehe hier auch weg !
Höchst hat doch nur ein Problem:
Armut und Bildungslücken der Bevölkerung.
Wie kann man das verändern:
Durch vermehrten Geldzufluss in die Bevölkerung und Bildungseinrichtung des Frankfurter Westen, und der Bereitschaft der Bevölkerung sich hochbilden zu lassen.
Wie kann es zu mehr Geldzufluss kommen:
1. Entweder die Stadt, der Bund oder EU-Fördermittel helfen
2. Die Menschen in Höchst halten zusammen und kämpfen darum, dass sie Prosperität erlangen. "Kämpfen", nicht im Sinne von Krieg, sondern im Sinne von explizit gemeinschaftlichem Handeln im Bereich Stadtmarketing.
Was könnte eine Idee sein:
Höchst ausrichten für ultimative Tourism-Erlebnisse. Wenn mehr Menschen Höchst besuchen, bleibt mehr in den hiesigen Kassen.
Wie sind die Aussichten:
Wenn alle an einem Strang ziehen, sind wir in einer Dekade soweit.
Was sind die Schwachsstellen:
- Es gibt Deutschlandweit noch kein Konzept, wie man Migranten dazu bringt, sich erfolgreich und schmerzfrei integrieren (Teilnahme und Teilhabe) zu können.
- Es gibt keine zentrale Stelle, die für Höchst und den Frankfurter Westen spricht. Für die Stadt Frankfurt kann es nur ein Stadtteil unter vielen sein.
- Wie könnte so ein Gemeinschaftsgefühl entstehen, dass die Bürger treu zusammenhalten und fokusiert auf ihre Ziele hinarbeiten? Sowas kenne ich von kleineren Gruppen - aber in einem Stadtteil habe ich sowas noch nicht erlebt.
Vielleicht war ja in Höchst früher Alles besser.
Ich bin mir allerdings nicht so ganz sicher, ob das stimmt, da ich mir einige Fotos von vor 40 Jahren angesehen habe. Die Königsteiner Strasse wirkt auf den Fotos ziemlich grau, weil die Fassaden nicht renoviert waren. Das "Wasserhäuschen" am Dalbergplatz macht keinen sehr kultivierten Eindruck und die Altstadt sieht ziemlich vergammelt aus.
Wollen wir da wirklich wieder hin?
Ja, es gibt Heute Probleme, die wir aber nicht dadurch lösen, dass wir uns darauf beschränken, dass früher vermeintlich Alles besser war.
Sich selbst engagieren und an neuen Zielen mitarbeiten kann bei der positiven Entwicklung helfen.
Selbst machen und nicht sagen: "Die (die Stadt, die Vereine, die Verwaltung usw.) müssten da endlich mal was machen."
Tut was, dann wird's was.
Im Augenblick und noch im Monat August sind im Bolongarogarten die Veranstaltungen zu "Barock am Main" besonders schön. Der Tartüff mit Michael Quast und dem hervorragenden Team ist ausgesprochen sehenswert. Der Bolongarogarten trägt zusätzlich zu einer guten Stimmung bei. Es gibt eben auch viel liebenswertens in Höchst. Danken muss man zudem den Sponsoren, durch die diese gelungenen Abende ermöglicht werden und damit dazu beitragen, Qualität nach Höchst zu bringen.
Ich habe jetzt 6 Jahre in Höchst gelebt, bin jetzt aber weggezogen.
Höchst ist mehr als am Ende, ich wurde hier zum rassisten und bekomme das Kotzen, so bald ich wieder in Höchst bin.
Warum können sich Ausländer in Wiesbaden, oder sonst wo integrieren, aber hier nicht.
Ich habe in den Farbwerken gearbeitet und habe Türken und Marokaner erlebt, die seit 20 Jahren hier leben., aber dennoch kaum deutsch sprechen.
Versteht mich nicht falsch, ich bin FDP-Wähler und von Grund auf liberal, aber wenn es so weiter geht landen wir im 4. Reich.
Man sollte Höchst nicht schlechter machen, als es ist. Auch andere Staddteile, wie Sachsenhausen, Bockenheim oder Bornheim, sind schon lange keine Elite-Stadtteile mehr (das war Höchst eh nie, deswegen weiss ich nicht, warum man versucht Höchst mit diesen zu vergleichen, höre dies jedoch oft) oder auch andere ältere Stadtteile haben heruntergekommene Bahnhöfe etc.
Man muss auch die postiven Sachen sehen, wie z.B. die Super Lage (Flughafen, Stadtmitte, WI/MZ, Taunus, MTZ, usw. - liegt alles in unmittelbarer Nähe) 2 grosse Stadtparks (Main), Bikuz, Ämter, ÖPNV mit fast 10 Buslinien, 3 Bahn-Linien und eine Strassenbahn - welcher Stadtteil kann damit mithalten, Markt, baldige Einkaufsmöglichkeiten, usw.
Was man natürlich als sehr schlecht mitangeben muss ist das herumspuckende Publikum Rund um Kö und Bolongarostr. (ich bin zwar selber Ausländer, aber ...) das Niveau der Geschäfte in Höchst, Internetcafes und Dönerläden, sowie tw. völlig heruntergekommene Häuser und Gebäude.
Aber wie schon gesagt, in vielen anderen Stadtteilen ist das auch nicht VIEL anders, deswegen sollte man Höchst wirklich nicht schlechter machen als es ist und ausserdem wird ja gerade viel gemacht in Höchst und deswegen einfach mal abwarten was sich noch entwickelt.
Meine Ideen basieren darauf, das man sich der "Kö" widmet, weil die das Potential hätte Leute von ausserhalb anzuziehen, das macht sie nämlich schon lange nicht mehr. Alles was "hip" ist, befindet sich in Stadtteilen wie Sachsenhausen, Nordend oder Bornheim. Wir könnten eine Einkaufstrasse so gestalten wie es in Ffm keine andere gibt.
Also, los gehts:
1) Die komplette Fussgängerzone der Königsteinerstrasse mit Glas überdacht als wäre es eine Galerie und das Glasdach auf gleicher Höhe wie die Dächer der Häuser die an der Kö stehen, damit auch bei Regen und Mistwetter (70% der Tage in Deutschland) sich dort aufhalten kann. Das ganze montiert über einen stilvollen Metallgerüst im Nostalgie-look.
2) Kommt es zu so einer überdachten Galerie, so ändert sich auch die Wahrnehmung der Besucher über diese Zone, die man dann auch abends ab einer bestimmten Uhrzeit abschliessen kann um Lärm, Vandalismus und noch mehr Abfall zu verhindern (anwohner können mit eigenen Schlüssel jederzeit rein/raus)
2) Tag für Tag absolut sauber halten, kein mc dummkopf müll oder sonstiger Abfall.
3) Gute und trendige Geschäfte, Restaurants und Bars, wie sie es überall in Frankfurts Innenstadtbezirk gibt!
4) Raus mit ALLEN Billig-Ramsch Läden aus dieser Zone und neue Mieter rein, die gemeinsam auf der Kö für einen guten "mix an angeboten" sorgen. Auf der Kö könnte sich auch ein Theater oder ein Kino mit anspruchsvollen Programm befinden das mithilft eine bestimmte Klientel in diese Ecke zu locken.
So wird, meiner Meinung nach Höchst wieder Leute von ausserhalb anziehen, vorher ist und bleibt Höchst ein ghettoisiertes Dorf in dem Billig Läden die Oberhand haben und in das man nur zieht weil die Miete billiger ist als in Frankfurt City. Nicht vergessen, auch in Höchst haben wir eine Mittelschicht die was geboten bekommen will.
Ich bin in Höchst geboren und habe auch in Höchst die Schule besucht. Habe in einem kleinen Handwerksbetrieb in der Albanusstraße gelernt.
Ich habe in Höchst geheiratet und meine Kinder sind hier geboren. Vor ein paar Jahren habe ich Höchst verlassen und bin auf die andere Mainseite gezogen. Höchst hat sich sehr zu seinem Nachteil verändert sehr schade.
In Höchst war früher Leben wenn ich nur an den Hafen denke die vielen Schiffe die hier entladen wurden (Sand,Holz,Kohle usw.). Als ich Kind war fuhren die Fischer abends noch ihre Netze raus.
Der Eis Heid aus Nied belieferte die Gaststätten (Stangeneis zur Kühlung) noch mit Pferden. Auch die Spedition Leis fuhr noch das Stückgut mit Pferden aus. Auch wenn alles etwas langsamer ging als heute war es eine schöne Zeit. Ich will einmal nachsehen vielleicht finde ich das ein oder andere Bild noch.
Mfg Helmut
