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Höchster Stadtrundgang

Idyllisch gelegen am Ufer des Main ist Höchst ein lohnendes Ausflugsziel, um durch die mittelalterlichen Straßen zu flanieren und die vielfältigen Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Die Altstadt von Frankfurts ältestem Stadtteil steht seit 1972 unter Denkmalschutz und bietet malerische Bauten.

Justinuskirche

Die Justinuskirche mitten in der Höchster Altstadt ist die älteste Kirche auf Frankfurter Stadtgebiet und einer der ältesten Kirchen ganz Deutschlands (Baubeginn 830). Im Kern ist das Bauwerk eine dreischiffige karolingische Basilika mit einem dreizelligen Sanktuarium.

 

Kulturhistorischer Schatz:
Die Figuren des Heiligen Antonius und Paulus von Theben am Hauptportal an der Nordseite, die Säulenkapitelle und der barocke Hochaltar. Die 1736 eingefügte barocke Orgel wurde 1988 vom renommierten Orgelbauer Kuhn restauriert. Seither finden in der Kirche herausragende Konzerte im Rahmen des jährlich stattfindenden Höchster Orgelsommer statt.

 

Vom Frühling bis in den Herbst hinein wird zukünftig auch der Justinusgarten hinter der Justinuskirche - das schönste Fleckchen von Höchst - täglich für Besucher geöffnet sein. Ein besonderer Anziehungspunkt ist die Neuanpflanzung der 14 Antoniterkräuter, mit denen die Antonitermönche in ganz Europa und in ihrem Krankenhaus in Höchst den Ergotismus (das "Antoniusfeuer") bekämpften, eine mittelalterliche Volksseuche. Sie wurde durch den giftigen Mutterkornpilz verursacht.

 

Der Eingang zu dem Garten ist am Pfarrhaus (Justinusplatz 2), dort rechts durch das Gittertor hinter die Kirche gehen.

 

Die neuen Öffnungszeiten:
April bis Oktober täglich 14.00 bis 17.00 Uhr (Kirche und Garten)
November bis März täglich 14.00 bis 16.00 Uhr (Kirche)
und zu den Gottesdienstzeiten (dann keine Besichtigung!)
Opens external link in new windowwww.st-josef-hoechst.de

 

Führungen können über das Pfarramt St. Josef, Justinusplatz 2, vereinbart werden (Telefon 069 3399960).
Weitere Informationen zur Justinuskirche (z. B. die Konzert- und Veranstaltungstermine) und zur Stiftergemeinschaft finden Sie unter http://www.justinuskirche.de/.

 

Opens internal link in current windowBilder zur Justinuskirche

 

Außerdem haben wir hier eine Opens internal link in current windowSonderseite zur Justinuskirche erstellt.

Justinuskirche von Schwanheim aus
© Maik Reuß
Justinuskirche bei Nacht
© Maik Reuß
Platz vor der Justinuskirche
© Maik Reuß

Schlossplatz

Der Schlossplatz ist das Herzstück der Höchster Altstadt. Vor dem Ensemble lädt der malerische Schlossplatz mit gemütlichen Gasthäusern und Blick auf den Zollturm zum Verweilen ein. Neben dem Alten Schloss mit dem eindrucksvollen Torbau, das den Platz nach Westen begrenzt, schließen im Osten und Norden Bürgerhäuser den Platz ab.

Quicklebendig geht es auf dem Schlossplatz während der warmen Jahreszeit zu. Dann eröffnen nämlich die Gasthäuser rund um den Platz ihre Sommergärten. Hier verweilten schon Goethe und Dürer.

Aber auch im Winter ist was los, nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt (siehe Bild).

 

Hingucker: Die über 150 Jahre alte und gut 13 Meter hohe Eiche vor dem Eingang zum Zollhaus, deren Stamm von einer Holzbank umringt ist.

Weihnachtsmarkt auf dem Höchster Schlossplatz
© Maik Reuß

Altes Schloss Höchst

Das Höchster Schloss ist ein besonderer Blickfang am Mainufer. Die frühere Residenz der Mainzer Erzbischöfe wurde in mehreren Phasen zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert erbaut. Von der weitläufigen alten Anlage ist heute lediglich der Bergfried aus dem 14. Jahrhundert erhalten. Die Renaissancebauten in direkter Nachbarschaft sind entstanden, als die ehemalige Befestigung zur kurfürstlichen Residenz durch Erzbischof Wolfgang von Dalberg am Ende des 16. Jahrhunderts erweitert wurde. Nach dem 2. Weltkrieg residierte hier der amerikanische Soldatensender AFN.

 

Deutsche Stiftung Denkmalschutz: 

Altes Schloss Höchst

Höchster Schlossplatz 16 

65929 Frankfurt a.M.

Telefon: 069 340078610 

E-Mail: Opens window for sending emailmuseum-hoechst(at)denkmalschutz.de

 

Museum: Öffnungszeiten Fr bis So, 11 - 17 Uhr. Auf Anfrage besteht die Möglichkeit einer Führung

 

Opens internal link in current windowEinzelseite "Altes Schloss Höchst"

Altes Schloss Höchst Gesamt
© Daniela Pittrich-Mirus, DSD

Das Neue Höchster Schloss

Es wird auch Cavaliersbau genannt und entstand Ende des 16. Jh. als Adelshof. In der Besatzungszeit benutzten es die Franzosen als Offizierskasino und nach dem 2. Weltkrieg befanden sich hier die Studios des AFN.

Das Schloss dient heute als exklusiver Veranstaltungsort und ist auch nur für Veranstaltungsgäste zugänglich.

 

Burggraben 1

Opens external link in new windowwww.schlosshoechst.de

Dalberghaus

Dieser Adelshof am Westrand der Altstadt, gebaut 1586, gehörte gegen Ende des 16. Jahrhunderts zum Besitz des Mainzer Erzbischofs Wolfgang von Dalberg. Nach zahlreichen Besitzerwechseln und den verschiedensten Nutzungen übernahm 1926 die Stadt Höchst das Gebäude. In den späten sechziger Jahren schien das Schicksal des historischen, bis dahin stark heruntergekommenen Gebäudes besiegelt. Bürgerprotest und aktive Unterstützung der Hoechst AG verhinderten den Abriss.

 

Seit 1977 unterhält die Opens external link in new windowHöchster Porzellan-Manufaktur eine ständige Verkaufsausstellung mit Schauraum. Hier residiert seit 2005 auch der Opens external link in new windowCembalo-Baumeister Christian Fuchs, der Cembali, Spinette und Clavichorde als Einzelstücke gefertigt.

 

Bolongarostraße 186

Dalberghaus
© Erdal Gök

Bolongaro-Palast

Dieses prächtige Gebäude auf der Bolongarostraße ließen die Schnupftabakfabrikanten Bolongaro zwischen 1772 und 1774 erbauen. Zum dreiflügeligen Barockbau gehört ein romantischer Park, der zum Fluss hin in zwei Terrassenstufen abfällt und im Sommer als stimmungsvolle Kulisse für Theateraufführungen dient. Seit 1908 ist der barocke Palast Sitz der Stadtverwaltung Höchst. Heute befinden sich hier die Verwaltungsstelle Höchst und das neu geschaffene Bürgerbüro. Die Prunkräume im ersten Geschoss beherbergen die vollständigste Sammlung von Höchster Porzellan aus der Passauer Produktion. Im Kapellensaal mit mächtigen Fresken finden Konzerte und Lesungen statt.

 

Bolongarostraße 109
Öffnungszeiten Mo - Fr 9.00 -16.00 Uhr

Bolongaropalast
© Maik Reuß

Höchster Porzellanmanufaktur

Die 1746 gegründete Höchster Porzellanmanufaktur ist die zweitälteste in Deutschland und gestaltet bis heute hochwertiges Porzellan in traditioneller, kunsthandwerklicher Fertigung. Seit einigen Jahren befasst sich die Manufaktur auch mit modernem Design. Innovative Ideen tragen mehr und mehr dem Zeitgeist Rechnung. Jedes Stück ist ein handgefertigtes Meisterwerk und trägt als Markenzeichen das Rad des Stadtwappens und den Namen Höchst - Garant für Echtheit und Zeichen einer einzigartigen Tradition. Im Porzellanhof am Höchster Stadtpark kann man von der Herstellung der Porzellanmasse über das Modellieren bis zur Handmalerei den gesamten kunsthandwerklichen Fertigungsprozess live erleben und den Künstlern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen.

 

Palleskestraße 32
Öffentliche Führungen: Dienstags um 10.00 und 15.00 Uhr
Direktverkauf: Mo - Fr 9.30-18.00, Sa 9.30-14.00 Uhr
Infotelefon: 069 300902-0
info(at)hoechster-porzellan.de
Opens external link in new windowhttp://www.hoechster-porzellan.de/

Höchster Porzellanmanufaktur
© Maik Reuß

Stolpersteine

Wie in ganz Frankfurt und in weiteren Städten sind auch in Frankfurt-Höchst von der „Initiative Stolpersteine” Mahnmale verlegt worden. Die Stolpersteine sind 10 cm x 10 cm x 10 cm große Betonquader, auf deren Oberseite eine Messingplatte mit dem Namen von Menschen verankert ist, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden.
www.stolpersteine-frankfurt.de/frankfurt
 

Programm 2011

Initiates file downloadGesamtprogramm 2012

Initiates file downloadFlyer 2013

Initiates file downloadStolpersteine Flyer Höchst 2014

Stolpersteine
© Initiative Stolpersteine

Weitere interessante Gebäude

Das Kronberger Haus, Bolongarostraße 152, diente Ende des 19. Jahrhundert als Rathaus, später eine Schule, im Anschluß Stadtbücherei. Zurzeit beherbergt das Kronberger Haus als Außenstelle des Historischen Museums Frankfurt das Höchster Porzellanmuseum mit ca. 1.800 Fayencen und Porzellane vom Rokoko bis zum Klassizismus.

 

Das Antoniterkloster ist das letzte, ehemalige Kloster des Antoniterordens überhaupt und befindet sich in der Bolongarostraße 137-139.

 

Das Greiffenclau'sche Haus in der Wed 13.

 

Das Alte Rathaus (Allmeygang 8) wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts als solches eingesetzt, Mitte des 20. Jahrhunderts saß hier die Bücherei des Bundes für Volksbildung.

 

Die Josefskirche in der Hostatostraße 12. Die Evangelische Stadtkirche am westlichen Ende der Melchiorstraße, südlich davon das Bismarckdenkmal. Die alte Synagoge am Ettinghausen-Platz.

 

 

Stadtführungs-Anbieter

Professionelle Stadtführungen durch den schönen Stadtteil Höchst werden immer beliebter. Auf dieser Seite stellen wir Ihnen einige Anbieter vor: Opens internal link in current windowHöchster Stadtführungen

 

Es gibt eine Stadtführungs-Reihe, die von der Stadt Frankfurt organisiert wird: Opens internal link in current windowHöchst Sehenswert

 

Öffentliche Stadtführungs-Termine finden Sie in unserem Opens internal link in current windowVeranstaltungskalender